22. Oktober 2020

Siemens: Erst 2017 wieder voll in der Spur



SIEMENS | Aktionäre freuen sich über 3,30 Euro Dividende je Aktie. Ansonsten gibt es eher wenig Erfreuliches beim Technikkonzern zu berichten…

Siemens-Aktie-Kurs

Im Sommer soll die Freigabe der Kartellbehörden kommen. Dann ist die knapp sechs Milliarden Euro schwere Übernahme des US-Ölförderausrüsters Dresser-Rand durch Siemens abgeschlossen. Kein glücklicher Zeitpunkt war der Kauf des Unternehmens allerdings angesichts des Ölpreisverfalls und der zunehmenden Schwierigkeiten, in denen Unternehmen wie Dresser-Rand dadurch stecken. Das ist auch einer der Kritikpunkte bei der Hauptversammlung gewesen. Überraschend kam der erneute Umbau des Vorstands. Janina Kugel, seit 2014 Chief Diversity Officer wird künftig das Personalressort leiten. Hermann Requardt verantwortlich für die Medizintechnik geht. Diese Branche bereitet auch Sorgen, ist die Marge dort doch deutlich gesunken. Im vierten Quartal 2014 lag sie bei nur noch 14,5 Prozent. Jetzt will Siemens die einstige Vorzeigesparte wieder profitabler machen und zu alten Margen nahe 20 Prozent zurückkehren.

Der Gesamtumsatz ist im vierten Quartal um drei Prozent gewachsen, der Gewinn schrumpfte um 25 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Nichtsdestotrotz erhöht Siemens die Dividende von drei auf 3,30 Euro je Aktie. Die hohe Dividendenrendite von 3,5 Prozent ist es dann auch, die die Aktie interessant macht. (Siemens ist im Dividendendepot von boersianer.info enthalten; siehe Wikifolio.) Langfrist-Anleger kaufen an schwachen Tagen.

Diese Woche wird bei Siemens über Stellenabbau geredet. 2017 dann soll Siemens beim Wachstum wieder zum Wettbewerb aufgeschlossen haben, sagte Vorstandschef Joe Kaeser auf der Hauptversammlung.

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