21. Oktober 2020

Martin Utschneider: Dreieck und Fibo am Brückentag

GASTKOLUMNE

GASTKOLUMNE | Die tägliche Technische Analyse zum deutschen Leitindex Dax von Charttechniker Martin Utschneider.

Von Martin Utschneider, Donner & Reuschel

Die aktuell wichtigen Richtungsmarken im Dax 30 erweisen sich weiterhin als intakte Eckpfeiler. Nach unten stützt das „38-Prozent-Fibonacci-Retracement“ bei 12.524 Punkten. Nach oben deckelt die 12.700. Hier verläuft der richtungsweisende Schenkel der aktuellen Dreiecksformation. Ein „Gap-Closing“ bei 12.091 bleibt kurzfristig unwahrscheinlich. Der langfristige primäre Aufwärtstrend ist von den derzeitigen Bewegungen sowieso nicht betroffen. Er gerät erst bei Kursen unter 11.000 in ernsthafte Gefahr.

Für heute werden wichtige Fundamentaldaten aus den USA erwartet. Um 14:30 Uhr werden die Zahlen zu den Auftragseingängen sowie zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal publiziert. Für beides wird ein spürbarer Rückgang prognostiziert. Der primäre Fokus gilt daher auch heute wieder der Chart- sowie Markttechnik. Letztere ist durchgehend neutral. Auch die im Seitwärtstrend so wichtige Slow-Stochastik. Solange die 12.700 nicht nachhaltig überhandelt werden, befindet sich der deutsche Leitindex weiterhin im Konsolidierungsmodus. Aber auch die 12.524 sollten weiter beachtet werden. Das sich abschwächende Momentum könnte auch einen kurzfristigen Test des 38-Prozent-Fibonacci-Retracements („Fibo“) möglich machen. Für den heute heißt das: Konsolidierung intakt und Bandbreite zum Wochenschluss bei 12.700 bis 12.524.

Fazit:
– Konsolidierung auch zum Wochenschluss
– 12.700 als nächste Richtungsmarke, Fibo-Retracement (12.524) stützt

Unser Gastkolumnist Martin Utschneider ist Abteilungsdirektor der Technischen Kapitalmarktanalyse bei Donner & Reuschel. Siehe auch 7 Fragen an Martin Utschneider.


(boersianer.info veröffentlicht in dieser Rubrik Gastkommentare und -kolumnen aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor. Die Meinung des Gastautors muss nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.)

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