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Martin Utschneider: »Doppel-Doji dank Trump und EZB«

GASTKOLUMNE

GASTKOLUMNE | Die tägliche Technische Analyse zum deutschen Leitindex Dax von Charttechniker Martin Utschneider.

Von Martin Utschneider, Donner & Reuschel

Donald Trump will die Unternehmenssteuern deutlich senken. US-Finanzminister Steve Mnuchin bestätigte Medienberichte, dass eine Senkung der Unternehmenssteuer auf 15 Prozent (von bislang 35 Prozent) vorgesehen sei. Er sprach von der „größten Steuersenkung“ und der „größten Steuerreform“ in der Geschichte der USA. Diese muss nun in Gesetze gefasst werden. Das wird noch einige Monate in Anspruch nehmen. In der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) werden keine Veränderungen an der Zinsfront erwartet. Charttechnisch ist der Aufwärtsmodus des Dax 30 mehr denn je intakt. Ob es so dynamisch bleibt wie aktuell, das stellt die aktuelle Doppel-Doji-Candle in Frage (vgl. auch gestrige D&R-Analyse). Diese befindet sich zum einen an der oberen Trendlinie sowie dem neuen Allzeit-Hoch, zum anderen fast punktgenau zum Oberen Bollinger-Band.

Das neue mittelfristige Kursziel lautet trotzdem weiterhin 12.832 Punkte. Dieses ergibt sich aus der Konsolidierung vom 31. März 2017 bis zum vorgestrigen Ausbruch aus selbiger. Es empfiehlt sich trotzdem die Stopps weiter nachzuziehen. Bis zur Stichwahl in Frankreich gilt „Tout est possible“ – Alles ist möglich. In den USA heißt es weiterhin „America First“.

Fazit:
– Intakter Aufwärtsmodus mit Blick bis 12.832 (mittelfristig)
– Chart- und markttechnisches Umfeld freundlich (MACD)


Martin Utschneider ist Abteilungsdirektor der Technischen Kapitalmarktanalyse bei Donner & Reuschel. Siehe auch 7 Fragen an Martin Utschneider.

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