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Martin Utschneider: Aller guten Dinge sind vier…

GASTKOLUMNE

GASTKOLUMNE | Die tägliche Technische Analyse zum deutschen Leitindex Dax von Charttechniker Martin Utschneider.

Von Martin Utschneider, Donner & Reuschel

Der deutsche Leitindex wird heute schwungvoll sein kurzfristiges charttechnisches Kursziel bei 12.832 anlaufen (vgl. D&R-Analysen der letzten Wochen). Das Tageshoch am Freitag lag kurz vor Handelsschluss bei 12.771 Punkten. Die daraus resultierende „Bullish-Harami“-Formation in Verbindung mit dem „Vierfach-Top“ bei 12.783 deutet darauf hin, dass die Konsolidierung heute abgeschlossen werden könnte. Diese verlief zwischen 12.783 und 12.660 Zählern. Übergeordnet ist der Dax 30 weiterhin im nachhaltigen Aufwärtsmodus. Lediglich die Dynamik der letzten Wochen hat etwas abgenommen. Diese könnte aber mit dem Überhandeln der 12.832 wieder zurückkommen.

Allerdings befinden sich sowohl RSI als auch Slow-Stochastik weiterhin im deutlich überhitzten Terrain. Der Trendfolge-Indikator MACD zeugt dagegen von einem intakten übergeordneten Aufwärtstrend. Dieser wäre erst bei Notierungen unterhalb der 10.600 gefährdet. Der Dax 30 will offensichtlich weiter nach oben. Die 13.000 Punkte sind dabei eine wichtige psychologische Zielmarke. Trotz des Erreichens zahlreicher charttechnischer Kursziele binnen relativ kurzer Zeit sollten die Stopps- beziehungsweise Take-Profits belassen beziehungsweise nachgezogen werden. Kehrt die Volatilität wieder zurück, kann es schnell zu empfindlichen Kursverlusten kommen.

Fazit:
– Ausbruch aus der Konsolidierung wahrscheinlich
– Test der 12.832 durch „Bullish-Harami“


Martin Utschneider ist Abteilungsdirektor der Technischen Kapitalmarktanalyse bei Donner & Reuschel. Siehe auch 7 Fragen an Martin Utschneider.

(boersianer.info veröffentlicht in dieser Rubrik Gastkommentare und -kolumnen aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor. Die Meinung des Gastautors muss nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.)

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