21. Oktober 2019

Guten-Morgen-Briefing: Telekom, Facebook, Samsung, Atomausstieg, Draghi, Wohnungsmangel, Dax, Nikkei

BRIEFING | Guten Morgen. Was beschäftigt die Märkte, die Medien und mich? Dieser Frage will ich an dieser Stelle regelmäßig nachgehen.

boersenexperte-ulrich-w-hanke-boersianer-info Die Alteingesessenen haben lange Zeit geschlafen, während Netflix oder auch Amazon Prime das Fernsehen der Zukunft formten, warteten Premiere-Nachfolger Sky oder auch die Deutsche Telekom nur ab. Heute stellt die Telekom nun ihr neues Entertain TV vor. Für meinen Geschmack etwas spät. Am Alten hält auch das Ifo-Institut fest. Zur Jahresversammlung tritt heute nicht nur der Präsident Clemens Fuest vor die Kameras, sondern auch der alte Präsident Hans-Werner Sinn. Ruhestand sieht anders aus.

Aktionäre kommen heute bei der Deutschen Lufthansa, Deutz und Gerresheimer zusammen. Facebook ist indes im vergangenen Quartal dank Werbung auf Smartphones kräftig gewachsen. Der Umsatz stieg um rund 52 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar, der Gewinn verdreifachte sich auf 1,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn der Deutschen Bank halbierte sich dagegen im ersten Quartal von 544 Millionen Euro auf 214 Millionen Euro.

Während Apple gestern einen Absatzrückgang beim iPhone meldete, konterte Samsung heute dank des Galaxy S7 mit einem Plus beim Quartalsgewinn von 14 Prozent auf 5,3 Billionen Won (rund 4 Milliarden Euro).

Mit 23,3 Milliarden Euro kommt der Atomausstieg die Energiekonzerne unterdessen billig zu stehen. Und EZB-Chef Mario Draghi will sich offenbar der Kritik im Bundestag stellen.

Zum ersten Mal habe ich von folgender kurioser Regelung in Berlin gehört: Ab nächsten Sonntag soll es aufgrund von Wohnungsmangel dort verboten sein, (Ferien-)Wohnungen kurzfristig an Gäste zu vermieten. Solch ein Zweckentfremdungsverbot gab es schon einmal bis zum Jahr 2002. Es geht um etwa 6.000 bis 30.000 Wohnungen.

Zahlen melden heute unter anderem: Sony, VW, Fielmann und Wincor Nixdorf, Geberit, Potash, Dow Chemical, Ford, Mastercard und UPS sowie nachbörslich Amazon und Groupon. Der X-Dax notiert bei 10.241 Punkten (Dax-Schlusskurs von gestern: 10.300 Punkte). Der Nikkei schloss kräftig im Minus bei 16.666 Punkten (-3,6 Prozent). Ein schwacher Börsenstart ist bei diesen Vorgaben aus Asien sehr wahrscheinlich.

Ihr Ulrich W. Hanke



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Foto: red

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