9. August 2020

Guten-Morgen-Briefing: Sport, VW, Brenntag, Gea, QSC, Öl, Dax

BRIEFING

BRIEFING | Guten Morgen. Was beschäftigt die Märkte, die Medien und mich? Dieser Frage will ich an dieser Stelle regelmäßig nachgehen.

boersenexperte-ulrich-w-hanke-boersianer-info Aus meiner sportlicher Sicht hätte das Wochenende nicht besser laufen können: Eintracht Frankfurt ist mit dem 1:0 gegen Dortmund dem Klassenerhalt einen riesigen Schritt näher gerückt und der Deutschland-Achter hat in Brandenburg EM-Gold gewonnen. Aus Unternehmenssicht gab es keine großen Überraschungen. Okay, Ex-VW-Chef Martin Winterkorn soll schon seit 2013 von den manipulierten Abgaswerten gewusst haben. Und Waldbrände in Kanada lassen den Ölpreis steigen. Diese Woche steht noch ganz im Zeichen der Berichtssaison. Es gibt aber auch ein paar Konjunkturdaten. Am heutigen Montag geht es erst einmal gemächlich los.

Beim Sondertreffen der Eurogruppe zu Griechenland und zu einem weiteren Rettungsprogramm soll es heute einen Abschluss geben. Der Automobilclub ADAC hält heute eine Bilanz-Pk ab. Kleinere Unternehmen wie der Chemikalienhändler Brenntag, Gea und QSC melden unter anderem Zahlen. Brenntag erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 2,58 Milliarden Euro (+1,3 Prozent). Der Gewinn nach Steuern sank um knapp 28 Prozent auf 66 Millionen Euro. Das ist enttäuschend. Auch die Zahlen vom Anlagenbauer Gea sind schwach. Der Umsatz sank im ersten Quartal auf 941 Millionen von gut einer Milliarde Euro im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn betrug 34,3 Millionen Euro (-15 Prozent). IT-Dienstleister QSC meldete einen Umsatz von 98,9 Millionen Euro nach 104,7 Millionen Euro im ersten Quartal 2015. Der Gewinn vor Steuern (Ebit) stieg auf 0,6 Millionen Euro nach minus 3,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Die Aktionäre von CTS Eventim kommen heute zur Hauptversammlung in Bremen zusammen. Während Endesa, PostNL und SAF Holland zudem Zahlen melden. Der X-Dax steht leicht im Plus bei 9.945 Punkten. Der Nikkei schloss 0,7 Prozent im Plus bei 16.216 Punkten.

Ihr Ulrich W. Hanke

Foto: red

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