23. August 2019

Briefing: Hornbach, BIP, Bayer, Deutsche Bank, Evonik und Zuckermangel

GUTEN-MORGEN-BRIEFING

BRIEFING | Guten Morgen! Was beschäftigt die Märkte, die Medien und mich? Dieser Frage will ich an dieser Stelle regelmäßig nachgehen.

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Börsenstratege Ulrich W. Hanke
Baumarktfans kommen heute auf ihre Kosten. Sowohl Kingfisher aus Großbritannien als auch Hornbach (ISIN: DE0006083405) melden sich zu Wort. Ich bin allerdings alles andere als ein Fan von der Einzelhandelsbranche insgesamt, zu niedrig sind mir oft die Margen. Gute Nachrichten kommen vom Statistischen Bundesamt: Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal 2016 um 0,7 Prozent höher ausgefallen als im vierten Quartal 2015. „Damit hat der moderate Wachstumskurs des vergangenen Jahres (+0,3 Prozent im Schlussquartal 2015) an Dynamik gewonnen“, interpretiert die Behörde.

In Sachen deutscher Leitindex Dax beschäftigt die Gemüter weiterhin das Monsanto-Angebot von Bayer. Unterdessen ist aber auch die Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008) von der Ratingagentur Moody’s erneut heruntergestuft worden. Die Bewertung für vorrangige, unbesicherte Verbindlichkeiten der Bank liegt damit mit Baa2 nur noch zwei Stufen über dem Ramsch-Niveau.

Aus der zweiten Reihe sorgte jetzt Evonik (ISIN: DE000EVNK013) für Schlagzeilen. Denn der britische Finanzinvestor CVC hat seine restlichen 20 Millionen Evonik-Aktien (0,5 Millionen Euro) auf den Markt geworfen. Die Platzierung endet vermutlich heute Morgen. Trennt sich auch die RAG-Stiftung von Evonik-Anteilen ist der Weg frei vom MDax in den Dax. Die RAG-Stiftung hält derzeit rund 68 Prozent der Anteile des Essener Chemiekonzerns. Der Chef der RAG-Stiftung und ehemalige Wirtschaftsminister Werner Müller ließ sich indes mit den Worten zitieren, die Evonik-Aktie sei unterbewertet.

zucker-preis-1-jahrJahreszahlen meldet heute Nordzucker. Während Coca-Cola in Venezuela die Produktion aufgrund von Zuckermangel stoppt. Der Zuckerpreis ist allein in den vergangenen drei Monaten um 20 Prozent gestiegen. Weitere Quartalszahlen gibt es heute von der Vienna Insurance Group, Drillisch und Windeln.de. Der X-Dax notiert bei 9.811 Punkten und damit leicht unter dem gestrigen Dax-Schluss von 9.842 Punkten. Der Nikkei verlor 0,9 Prozent auf 16.499 Punkte. Die Börse dürfte bei diesen Vorgaben also etwas schwächer starten.

Ihr Ulrich W. Hanke

Foto: red

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