21. Oktober 2019

Briefing: Brexit, GfK-Konsumklima, Mindestlohn, Kuka, Ikea, Deutsche Börse und die LSE u. v. m. (#86)

GUTEN-MORGEN-BRIEFING

BRIEFING | Guten Morgen! Was beschäftigt die Märkte, die Medien und mich? Dieser Frage will ich an dieser Stelle regelmäßig nachgehen.

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Börsenstratege Ulrich W. Hanke

Der Brexit-Schock scheint verdaut, zumindest an den Börsen. Jetzt rechnet EZB-Chef Mario Draghi vor: Das Wachstum der Eurozone werde in den nächsten drei Jahren aufgrund des EU-Austritts Großbritanniens um insgesamt 0,3 bis 0,5 Prozent geringer ausfallen. Auch das lässt sich verkraften. Der X-Dax liegt aktuell bei 9.587 Punkten (gestriger Dax-Schlussstand: 9.447 Punkte).

Deutsche Verbraucher sind unterdessen in Hochstimmung. Das GfK-Konsumklima stieg um 0,3 auf 10,1 Punkte – der dritte Anstieg in Folge und der beste Wert seit einem knappen Jahr. Die Umfrage fand allerdings vor dem Brexit-Referendum statt.

Weitere News: Der Mindestlohn soll 2017 auf 8,84 Euro steigen. George Soros hat gegen die Deutsche Bank gewettet. Der Kuka-Vorstand empfiehlt Aktionären das Übernahmeangebot von Midea anzunehmen. Ikea ruft nach mehreren Todesfällen von Kleinkindern in Nordamerika die nicht standfeste Kommode Malm zurück. Die geplante Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) scheint nach dem Brexit noch nicht in trockenen Tüchern, regt sich doch jetzt Widerstand in der Politik und bei den Aufsichtsbehörden. Und die Wirtschaft in den USA wächst stärker. Das BIP lag im ersten Quartal annualisiert 1,1 Prozent höher als im Schlussquartal 2015.

Quartalszahlen gibt es heute unter anderem von GeneralMills und Monsanto. Creditreform meldet sich heute zu den Insolvenzen in Deutschland zu Wort. Und in Brüssel geht es weiter um Großbritannien, aber auch die Flüchtlingskrise.

Ihr Ulrich W. Hanke

Foto: red


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